Förderleistungen für erwerbsfähige Hilfebedürftige

(beispielhafte, nicht vollzählige Aufstellung)

  • Beauftragung Dritter mit der Vermittlung
  • Vermittlungsbudget
    - Erstattung von Bewerbungs- und Reisekosten
    - Mobilitätshilfen (z.B. Unterstützung der Aufnahme eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses außerhalb des Tagespendelbereiches durch  Bezuschussung der Umzugskosten)
  • Bewilligung von Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (z.B. zur Eignungsfeststellung oder zum Erwerb/Erweiterung/Erhalt beruflicher Kenntnisse)
  • Förderung der beruflichen Weiterbildung (Qualifizierungsmaßnahmen in aktuell gefragten Berufsfeldern)
  • Arbeitsgelegenheiten (auch bekannt unter dem Begriff „1-Euro-Job“)
  • Einstiegsgeld (zusätzliche finanzielle Unterstützung bei der Aufnahme eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses oder einer selbständigen Tätigkeit von mindestens 15 Stunden wöchentlich)
  • Vermittlungsbudget von Bewerbungskosten, Reisekosten zum Vorstellungsgespräch, Kosten für Arbeitsmittel und Kosten für die Arbeitsaufnahme benötigte Nachweise (z.B. Führungszeugnis)
  • Mobilitätshilfen, wie Fahrtkosten zum Antritt einer Arbeitsstelle, Pendelfahrtkosten und Umzugskosten

Wichtig:
Förderleistungen, wie z.B. die Erstattung von Bewerbungskosten, sind immer vor dem Entstehen der Kosten bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner zu beantragen. Eine nachträgliche Antragstellung ist grundsätzlich nicht möglich.

Die Gewährung der Förderung erfolgt nach individueller Notwendigkeit durch den persönlichen Ansprechpartner. Es werden nur die Fördermaßnahmen bewilligt, die zweckbezogen und erfolgversprechend sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Vergabe einzelner Fördermittel.

Bei den aufgeführten Eingliederungsleistungen handelt es sich um Kann-Leistungen im SGB II.