Häufig gestellte Fragen

Ich bin krank und kann daher nicht zum Termin im JobCenter erscheinen.
Teilen Sie bitte umgehend mit, dass Sie den Termin nicht wahrnehmen können. Um evtl. finanzielle Nachteile zu vermeiden, ist es wichtig, dass innerhalb von 3 Werktagen die ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im JobCenter eingeht.

Ich habe ein Stellenangebot erhalten, welches nicht meinen Erwartungen entspricht.
Grundsätzlich gilt, dass Ihnen alle Tätigkeiten zugemutet werden, zu denen Sie körperlich, geistig und seelisch in der Lage sind. Sollten Sie also Fragen bzgl. des Stellenangebotes haben, kontaktieren Sie am Besten umgehend Ihren Arbeitsvermittler.

Ich soll zur Probe arbeiten. Was muss ich beachten?
Kontaktieren Sie vor Beginn der geplanten Tätigkeit Ihren Arbeitsvermittler. Er wird alles Weitere klären.

Muss ich dem JobCenter mitteilen, wenn ich für ein paar Tage verreise?
 Ja. Eine nicht mitgeteilte Ortsabwesenheit führt in der Regel zu finanziellen Nachteilen währen dem Alg2-Bezug. Es besteht zudem kein Rechtsanspruch auf eine Ortsabwesenheit, d.h. ein Arbeitsangebot bzw. eine Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme gehen einem "Urlaub" stets vor. Deshalb ist immer im Vorfeld einer Ortsabwesenheit die Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners einzuholen.

Welche Fördermöglichkeiten kann ein Arbeitgeber erhalten, wenn er mich einstellt?
Grundsätzlich sind Möglichkeiten vorhanden, einem Arbeitgeber bei einer Einstellung Zuschüsse zum Arbeitsentgelt zu gewähren. Kontaktieren Sie hierfür bitte Ihren Arbeitsvermittler, denn diese können immer nur für den Einzelfall entschieden werden.

Ich habe eine Einstellungszusage, der Arbeitgeber will mir aber nur 6 Euro Stundenlohn zahlen. Wie soll ich davon leben? 
Grundsätzlich gilt seit 01.01.2015 das Mindestlohngesetz, welches jedem Arbeitnehmer einen Mindestlohn von 8,84 € je Zeitstunde zuspricht. Es gibt allerdings Ausnahmen für Langzeitarbeitslose für die ersten 6 Monate der Beschäftigung. Weitere Informationen erhalten Sie hierzu gern von Ihrem Arbeitsvermittler.
Falls Sie Ihren Lebensunterhalt durch Ihr Einkommen nicht sicherstellen können (z.B. weil Sie erst einmal nur einen MiniJob gefunden haben), wird Ihnen das Jobcenter auch weiterhin zusätzlich Arbeitslosengeld II zur Bedarfsdeckung gewähren. Wir prüfen für Sie in der Leistungsabteilung, inwieweit Sie evtl. weiterhin Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben.

Was ist eine Eingliederungsvereinbarung?
Eine Eingliederungsvereinbarung wird mit jedem Kunden der Arbeitslosengeld II erhält, abgeschlossen. In dieser gemeinsamen Vereinbarung hält der Arbeitsvermittler und der Kunde fest, welche Schritte Sie unternehmen wollen, um Ihre Ziele, wie z.B. die Arbeitsaufnahme, zu erreichen. Die Eingliederungsvereinbarung enthält ebenso Schritte des Jobcenters, um Sie bei der Arbeitssuche bzw. der Wiedereingliederung in Arbeit zu unterstützen. Sie soll regelmäßig, spätestens jedoch nach Ablauf von sechs Monaten gemeinsam überprüft und fortgeschrieben werden.